I. Aktuelle Termine und Infos aus dem Nachbarschaftshaus

Im November:

Märchentag bei uns im Haus

Sa, 05.11. um 16 Uhr
Aktionsraum

Dornröschen war ein schönes Kind. Sie erwacht zu einer wunderschönen jungen Frau. Doch welche Rolle spielt die 13. Fee? Warum muss sie 100 Jahre schlafen? Passend zum Märchen gibt´s was Kulinarisches - lasst Euch überraschen!

Führung durch den Stadtteil "Auf den Spuren jüdischen Lebens"

So, 06.11. um 14 Uhr
Treffpunkt vor dem Haus

Beginnend mit dem Nachbarschaftshaus, das ein Jüdisches Kinderheim war, führt der Rundgang zu Orten jüdischen Lebens und Widerstandes, zu Stolpersteinen, Gedenktafeln, aber auch zu wenig bekannten Ecken im südlichen Teil des Prenzlauer Berges.
Dabei wird Eva Nickel berichten von Hermann und Berta Falkenberg, Ernst Lubitsch, Ruth Fischer, Hans Rosenthal und vielen anderen, die hier gelebt, gewirkt und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten unterstützt haben – solange es ging.

Eva Nickel wuchs hier auf. Im Dreieck zwischen Rosenthaler Platz, Schönhauser Tor, bzw. Rosa-Luxemburg-Platz und Prenzlauer Tor wohnten schon seit 1883 ihre Vorfahren. So kann sie über diesen Teil des Prenzlauer Berges Geschichte und Geschichten lebendig erzählen.

Repair Café

So, 06.11. 15 bis 18 Uhr
Ökowerkstatt

Was machen Sie mit dem Küchenstuhl, dessen Bein kaputt ist? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit dem geliebten Wollpullover mit Mottenlöchern? Wegwerfen und neu kaufen, oder? Kommen Sie ins Repair-Café und reparieren Sie die Dinge wieder!

Repair Cafés sind Treffen, bei denen Sie mit Unterstützung und gemeinsam Ihre liebgewonnen und nützlichen Dinge reparieren können. Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Wir haben Werkzeuge und Geräte, die zur Verfügung stehen und auch einiges an Material. Erfinderisch haben wir schon so manches Spielzeug oder Haushaltsgerät wieder in Gang gebracht, abgebrochene Henkel wieder angeklebt, Rollkoffer wieder ans Laufen gebracht, Drähte verknüpft und Fernbedienungen gereinigt.

Ihr Ansprechpartner ist Peter Sommer. Weitere Informationen bekommen Sie unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /0157.80707194 oder bei Susanne Besch vom Nachbarschaftshaus unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (030) 4437178.
Es gibt Kaffee, Tee und Kuchen, so dass Wartezeiten vergnüglich überbrückt werden können.
Mit einer kleinen Spende, nach eigenem Ermessen, bedanken Sie sich für die Unterstützung.
Wir suchen auch noch Mitstreiter*innen für unser Repair-Café. Bitte bei uns melden! Das Repair-Café findet jeden ersten Sonntag im Monat von 15 – 18 Uhr in der Öko- und Keramikwerkstatt des Nachbarschaftshauses statt.

Stolpersteinverlegung in der Zedenickerstraße

Di, 15.11. um 13 Uhr
Zedenickerstraße 24-25

Am Dienstag, den 15. November werden im Beisein von in Israel lebenden Angehörigen um 13 Uhr in der Zehdenickerstr. 24-25 drei Stolpersteine verlegt für:
Sara Zlotnitzki, geb. 1876, deportiert am 13. Januar 1942 nach Riga/Ghetto, dort im Juni 1942 verstorben.
Für ihren Sohn Hans Zlotnitzki, geb. 1909 und dessen junge Ehefrau Irmgard Zlotnitzki, geb. Salomon, geb. 1916.
Beide wurden am 26. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert.

Direkt im Anschluß werden noch weitere Stolpersteine für ermordete Mitglieder der Familie in anderen Straßen verlegt, deshalb wird die Gedenkzeremonie an den Stolpersteinen in der Zehdenickerstr. 24-25 erst etwa gegen 15.30 Uhr stattfinden können.

Kammerkonzert mit Musik von Juro Mĕtšk und Lesung von Ulrike Mĕtšk

  Fr, 25.11. um 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr
Aktionsraum

Das Konzert mit Kammermusik von Juro Mĕtšk und die Lesung von Ulrike Mĕtšk findet anlässlich der Finissage zur Ausstellung "nah und fern" in der Galerie F92 im Stadtteilzentrum statt. Es spielen Mitglieder des Orchesters der Komischen Oper.

1) ACCENTS ANTIQUES für Violine 1, Violine 2, Viola u. Violoncello
2) LESUNG I  -  Ulrike Mĕtšk
3) MIT GROTESKEM RIESENBOGEN… (TRÜB EIN PIZZIKATO) für Viola, solo
PAUSE
4) MIT GROTESKEM RIESENBOGEN… (TRÜB EIN PIZZIKATO) für Viola, solo (Wiederholung)
5) LESUNG II - Ulrike Mĕtšk
6) QVATUOR NOIR -Juro Mĕtšk für Viola, Violoncello, Kontrabaß I u. Kontrabaß II

Gefördert wird das Konzert durch die Stiftung für das sorbische Volk, die jährliche Zuwendungen erhält von der Bundesrepublik Deutschland, vom Land Brandenburg und vom Freistaat Sachsen.

Spĕchowane wot Załožby za serbski lud, kotraž dóstawa lĕtnje přiražki Zwjazka, Swobodneho stata Sakska a Kraja Brandiborska. (obersorbisch)
Spĕchowane wót Załožby za serbski lud, kótaraž dostawa lĕtnje pśipłaśonki Zwezka, Lichotnego stata Sakska a Kraja Bramborska. (niedersorbisch)

Die Ausstellung zeigt Arbeiten, welche sich mit den wichtigen Themen unserer Zeit beschäftigen: Fremde, Heimat, Flucht, Reisen, Ankommen und Aufgenommen werden. Die Malerin Eva-Maria Viebeg wird auch neuere Bilder zeigen. Die Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Friedo Solter, der am Deutschen Theater und verschiedenen Theatern Europas und in Asien arbeitete, beeinflusste Eva-Maria Viebegs  Malerei. Ebenso die Einflüsse  anderer Kulturen, die Begegnung mit Menschen anderer Länder.  Unser Interesse gilt dem Begriff „nah und fern“, im weiteren Sinne Heimat und Fremde . Die heimischen Wälder, die Hügel, nahe Menschen, die sie umgeben, der Garten auf Usedom. Dazu kommen Bilder von Menschen und Landschaften  Tadshikistans, der Ukraine, Spanien, der Türkei, Algerien u.a. Dazwischen  immer wieder große Meeresbilder, sozusagen als verbindende und trennende Metapher.
In einer Kabinettausstellung  zeigen wir auf Wunsch von Eva-Maria Viebeg Arbeiten ihrer Schwester Ulrike Mĕtšk. Sie ist Puppenspielerin und hat in Bautzen 2004 die Theatergruppe „Kontakt“ mit Rußlanddeutschen und Arbeitslosen gegründet. Sie inszenierte, gestaltete Bühnenbild und Kostüme u.a. für Lorcas „Dona Rosita bleibt ledig“, Tschechows „Der Bär“, ein eigenes Stück „Guter Mond“ und die „Wendische Schifffahrt“ von Kito Lorenc mit Musik von Juro Mĕtšk.
Ulrike Mĕtšk zeigt Bilder aus ihrer Lebens- und Arbeitswelt und dem Weltgeschehen. Für die Ausstellung entstanden ihre Bilder zu Franz Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“.

Auftaktveranstaltung zum inklusiven Projekt "Kiezatlas Prenzlauer Berg"

     Mi, 30.11. 17 bis 18.30 Uhr
Ort: Seminarraum 4OG/Haus 12 auf dem Pfefferberg

 

In den nächsten 12 Monaten wollen wir gemeinsam mit Menschen mit und ohne Behinderung aus der Nachbarschaft einen inklusiven Kiezatlas für den Prenzlauer Berg erstellen.
Wir wollen gemeinsam schauen, wie barrierefrei der Stadtteil Prenzlauer Berg ist und wo es noch etwas zu tun gibt!
Wir wollen gemeinsam Spaziergänge zu unseren Lieblings-Orten oder anderen wichtigen Orten in der Nachbarschaft machen. Wir wollen Fotos von diesen Orten machen und gemeinsam darüber nachdenken, wie man aus all diesen Informationen einen Kiezatlas erstellen kann. Mit diesem Kiezatlas wollen wir anderen Menschen unsere Nachbarschaft zeigen.
 
Um Euch und Ihnen das Projekt vorzustellen, laden wir Euch und Sie herzlich zu einer Auftaktveranstaltung auf dem Pfefferberg im Haus 12/4OG ein, am: Mittwoch, den 30. November von 17 Uhr bis 18.30 Uhr.

Es wäre sehr schön, wenn jemand aus Eurer Wohngruppe, Freizeitgruppe, Vertreter/innen aus der Werkstatt oder Eures Trägers an der Veranstaltung teilnehmen. Anmeldung unter: 443 71 78 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Projekt wird gefördert und unterstützt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie dem Bezirksamt Pankow.

Mehr Informationen zum Projekt:
Menschen aus der Nachbarschaft (Prenzlauer Berg) mit und ohne Beeinträchtigung suchen markante/wichtige/zentrale Orte im Kiez auf und stellen diese auf Grundlage zuvor gemeinsam festgelegter Fragen und Kriterien zusammen. Das Projekt nimmt Bezug auf den Sozialraum der Beteiligten, auf ihren Kiez, d.h. auf die Orte in ihrem Lebensumfeld an denen Sie leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Gemeinsam mit den Teilnehmer/innen soll das Konzept des Kiezatlas entworfen und konkretisiert werden, angedacht sind Themen wie Mobilität, soziale Infrastruktur, Orte der Entspannung, der Begegnung und der Information, Orte zum Essen und Trinken, Orte der Freizeit und Orte des Wohlfühlens. Im Fokus stehen neben der Auswahl und Erkundung der Orte die Selbstbestimmung und Partizipation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Erwerb persönlicher und fachlicher Kompetenzen. Das Stadtteilzentren dient in diesem Projekt als Ankerpunkt im Kiez. Hier werden die Treffen und Bildungsangebote koordiniert und durchgeführt. Der Kiezatlas soll in leichter Sprache entstehen und sowohl in gedruckter, wie auch Audio-, möglicherweise sogar als Bewegtbild-Version veröffentlicht werden. Wir wollen gemeinsam mit den Teilnehmer/innen entscheiden, ob sich aus dem Projekt Folgeprojekte wie bspw. inklusive Stadtteilrundgänge entwickeln lassen.
 
Mehr Information zu anderen Kiezatlanten finden Sie hier.

 

Im Dezember:

Vernissage zur Ausstellung selftest - Malerei von Birgit Karn

Fr, 02.12. um 19 Uhr
Galerie

Die Ausstellung selftest zeigt Malereien der Künstlerin Birgit Karn. Wir laden Sie sehr herzlich zur Vernissage am Freitag, den 02. Dezember um 19 Uhr in die Galerie F92 im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz ein! Worte zur Ausstellung spricht Katharina Stefes. Ab 21 Uhr hören Sie Musik von Denzel + Huhn.

Die Ausstellung ist vom 02.12. bis 12.02.2017 zu sehen. Die Galerie hat jeweils Freitag bis Sonntag in der Zeit von 15 bis 19 Uhr sowie nach Absprache unter: 030 443 71 78 geöffnet.

Konzeption und Zufall - Eine Annäherung an das eigene künstlerische Arbeiten (von Birgit Karn):

Meine Arbeit ist geprägt von der Ambivalenz zwischen konzeptueller Vorarbeit und zufälliger Formwerdung. Zunächst entwickle ich ein Motiv, eine Form, ein Bild, das ich in Vorarbeiten skizziere. Es kann sich dabei um ein konkretes, gegenständliches Bild handeln; oder auch um eine Farbpalette; um verschiedene Elemente, die ich kombinieren möchte; um eine Komposition, eine These, ein Gefühl oder einen Begriff. Es gehört zur späteren Umsetzung, dass diese ursprünglichen Konzeptionen im Arbeitsprozess wieder aufgebrochen oder manchmal zugunsten unvorhergesehener Veränderungen auch gänzlich verworfen werden können. Halte ich zu sehr an einer vorgefassten Idee fest, gestehe ich dem Bild keine Möglichkeit der eigenständigen Entwicklung zu, so läuft es Gefahr, seine Kraft zu verlieren. Häufig werden nicht geplante und nicht zu planende Richtungswechsel durch den Eigensinn des Materials lanciert. Im Wechselspiel der verschiedenen, in meinen Arbeiten miteinander konfrontierten Materialitäten – Farben, Kohle, Papier, Steine, Sand, Klebestreifen, Stoff – lösen sich ursprüngliche Strukturen und Themen in gleichem Maße auf, wie sich neue Formen und Ideen sukzessive herausbilden. Vielfach evozieren gerade vermeintlich ‚zerstörerische‘ Handlungen an der Materialität, wie etwa Übermalungen oder Abschabungen, die Energie eines Bildes.

Während der Ausstellung empfehlen wir:

Ruth Wolf-Rehfeldt: Schrift Stücke. Typewriting und Gedichte. Lesung und Gespräch am Freitag, den 09.12.2016 um 19 Uhr sowie das Konzert des Popchor Vokallokal unter Leitung von Annette Steinkamp am Freitag, den 13. Januar 2017 um 19 Uhr.

Weihnachtsbäckerei im Stadtteilzentrum

Fr, 02.12. von 15 bis 18 Uhr
Küche im 3.OG

Wir laden Sie und ihre Kinder, Enkelkinder, Freunde und Nachbar/innen ganz herzlich zur Weihnachtsbäckerei ein. Gemeinsam wollen wir Plätzchen backen und verzieren, basteln und Musik spielen. Wir freuen uns, wenn Sie ihren Lieblingsteig oder Zutaten für ein besonderes Rezept mitbringen. Wir kümmern uns um bunte und süße Verzierung!

Repair Café

So, 04.12. 15 bis 18 Uhr
Ökowerkstatt

Was machen Sie mit dem Küchenstuhl, dessen Bein kaputt ist? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit dem geliebten Wollpullover mit Mottenlöchern? Wegwerfen und neu kaufen, oder? Kommen Sie ins Repair-Café und reparieren Sie die Dinge wieder!

Repair Cafés sind Treffen, bei denen Sie mit Unterstützung und gemeinsam Ihre liebgewonnen und nützlichen Dinge reparieren können. Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Wir haben Werkzeuge und Geräte, die zur Verfügung stehen und auch einiges an Material. Erfinderisch haben wir schon so manches Spielzeug oder Haushaltsgerät wieder in Gang gebracht, abgebrochene Henkel wieder angeklebt, Rollkoffer wieder ans Laufen gebracht, Drähte verknüpft und Fernbedienungen gereinigt.

Ihr Ansprechpartner ist Peter Sommer. Weitere Informationen bekommen Sie unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /0157.80707194 oder bei Susanne Besch vom Nachbarschaftshaus unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (030) 4437178.
Es gibt Kaffee, Tee und Kuchen, so dass Wartezeiten vergnüglich überbrückt werden können.
Mit einer kleinen Spende, nach eigenem Ermessen, bedanken Sie sich für die Unterstützung.
Wir suchen auch noch Mitstreiter*innen für unser Repair-Café. Bitte bei uns melden! Das Repair-Café findet jeden ersten Sonntag im Monat von 15 – 18 Uhr in der Öko- und Keramikwerkstatt des Nachbarschaftshauses statt.

Zeit ist das neue Geld - Gespräch mit Tobias Plettenbacher

Mo, 05.12. von 19 bis 21 Uhr
Galerie

Ohne Moos nix los? Tobias Plettenbacher zeigt Lösungen für Otto-Normal-Verbraucher als Antworten auf drohendes Bargeldverbot, Finanzkrise und die Perspektivlosigkeit der Politik: Zeit - das neue Geld. Tobias Plettenbacher aus Ried im Innkreis (Oberösterreich), Autor des Buches "Neues Geld - Neue Welt" und Initiator des Zeittausch-Netzwerks WIR GEMEINSAM kommt im Dezember nach Berlin, um die Idee des "Zeitgeldes" zu verbreiten. WIR GEMEINSAM organisiert sich in regionalen Gruppen, die Menschen mit ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen über das Tauschen und für gemeinsame Projekte zusammen bringen. Statt mit Geld wird mit Zeitscheinen bezahlt, die auch in den teilnehmenden Betrieben als Währung akzeptiert werden. Dies belohnt soziales Engagement, belebt die Nachbarschaftshilfe und stärkt die regionale Wirtschaft. So können alle aktiv zu einer besseren Welt beitragen.
Die Idee wird in Österreich und Süddeutschland durch viele Aktive in die Welt getragen und auch von Kommunen aktiv unterstützt. Ist das ein Thema auch für unseren Stadtteil? Komm vorbei und finde es heraus.  
Herr Plettenbacher stellt seine Initiative an mehreren Orten in Berlin-Brandenburg vor.

Es lädt ein agenda21pankow und das Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz.

Anwohner*innenversammlung "Was soll denn hier noch alles gebaut werden?"

Di, 06.12. um 18.30 Uhr
Aktionsraum

Seit Anfang dieses Jahres ist der Neubau des Immobilienunternehmens Bewocon nicht mehr zu übersehen. Der „Templiner Park“ entsteht am Standort der ehemaligen Kaufhalle/Kaiser´s an der Ecke Templiner und Fehrbelliner Straße. Er schafft rund 100 neue Eigentumswohnungen für Menschen mit viel Geld.
Anwohner*innen sind genervt, weil Staub und Baulärm tagsüber omnipräsent sind. Einige befürchten, dass der Kiez und der Teutoburger Platz noch voller werden. Andere Menschen im Kiez haben Angst vor Verdrängung, weil sie sich die steigenden Mieten, die mit der Umgestaltung des Kiezes einhergehen, irgendwann nicht mehr leisten können.

Was tun?

Können wir noch was tun gegen den Neubau? Wie können wir unsere Nachbarschaft gemeinsam gestalten, in der Menschen ohne dickes Auto und heller Eigentumswohnung nicht zur „Randgruppe“ werden?
Das wollen wir bei der Info- und Anwohnerversammlung mit Stadtplaner*innen, dem Stadtsoziologen Andrej Holm und anderen Gästen diskutieren.
Es laden ein: Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz und der Verein Leute am Teute.

Singen an der Feuerschale

Mo, 19.12. um 18 Uhr
im Hof

Der Kiezchor Fisch~im~Wasser lädt ein zu einem Abend mit Lieder rund um die Feuerschale.

Nachbarinnen und Nachbarn, Freund/innen und Kolleg/innen sind herzlich eingeladen, zusammen im Garten des Nachbarschaftshauses um die Feuerschale  herum dem Winter zu trotzen, das Ende des Jahres zu feiern und ein helles, gutes und warmes Neues Jahr herbeizuwünschen.

Mitsingen, Feiern und Vor-Freude-Tanzen ist willkommen, ebenso wie ein kleiner Beitrag zum Buffet (Speisen und Getränke zum Aufwärmen).

 

Regelmäßig:

Indie-Pop Chor: Sing Dich Glücklich!

Singend den eigenen Körper neu entdecken. Singend einen Ausgleich zum Alltag finden. Singend neue Leute kennenlernen. Der Sing Dich Glücklich - IndiePop Chor bietet dir die Möglichkeit dazu.

Der Chor probt immer mittwochs von 18.15 bis 19.45 Uhr in der Galerie F92 im 1.OG des Stadtteilzentrums.

Wir laden Euch herzlich zu einem kostenfreien Probemonat ein und freuen uns auf Euch und Eure Stimmen!
Leitet diese Info auch gerne an Freunde/Familie und Bekannte weiter, die Lust und Freude am Mitsingen hätten.
Die SDG-Dozentin Lena Sundermeyer ist professionelle Sängerin in verschiedenen a cappella Ensembles und Bands und wird den Chor leiten. Die Songauswahl werden Chorsänger/innen und Dozentin gemeinsam treffen.

Anmeldung bei uns im Haus unter 443 7178 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Inklusiver Kiezatlas für den Prenzlauer Berg

In den nächsten 12 Monaten wollen wir gemeinsam mit Menschen mit und ohne Behinderung aus der Nachbarschaft einen inklusiven Kiezatlas für den Prenzlauer Berg erstellen.
Wir wollen gemeinsam schauen, wie barrierefrei der Stadtteil Prenzlauer Berg ist und wo es noch etwas zu tun gibt!
Wir wollen gemeinsam Spaziergänge zu unseren Lieblings-Orten oder anderen wichtigen Orten in der Nachbarschaft machen. Wir wollen Fotos von diesen Orten machen und gemeinsam darüber nachdenken, wie man aus all diesen Informationen einen Kiezatlas erstellen kann. Mit diesem Kiezatlas wollen wir anderen Menschen unsere Nachbarschaft zeigen.

Jede*r kann herzlich gerne mitmachen. Bei Interesse bitte melden bei Anne Lemberg unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Das Projekt wird gefördert und unterstützt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie dem Bezirksamt Pankow.

Mehr Informationen zum Projekt:
Menschen aus der Nachbarschaft (Prenzlauer Berg) mit und ohne Beeinträchtigung suchen markante/wichtige/zentrale Orte im Kiez auf und stellen diese auf Grundlage zuvor gemeinsam festgelegter Fragen und Kriterien zusammen. Das Projekt nimmt Bezug auf den Sozialraum der Beteiligten, auf ihren Kiez, d.h. auf die Orte in ihrem Lebensumfeld an denen Sie leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Gemeinsam mit den Teilnehmer/innen soll das Konzept des Kiezatlas entworfen und konkretisiert werden, angedacht sind Themen wie Mobilität, soziale Infrastruktur, Orte der Entspannung, der Begegnung und der Information, Orte zum Essen und Trinken, Orte der Freizeit und Orte des Wohlfühlens. Im Fokus stehen neben der Auswahl und Erkundung der Orte die Selbstbestimmung und Partizipation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Erwerb persönlicher und fachlicher Kompetenzen. Das Stadtteilzentren dient in diesem Projekt als Ankerpunkt im Kiez. Hier werden die Treffen und Bildungsangebote koordiniert und durchgeführt. Der Kiezatlas soll in leichter Sprache entstehen und sowohl in gedruckter, wie auch Audio-, möglicherweise sogar als Bewegtbild-Version veröffentlicht werden. Wir wollen gemeinsam mit den Teilnehmer/innen entscheiden, ob sich aus dem Projekt Folgeprojekte wie bspw. inklusive Stadtteilrundgänge entwickeln lassen.
 
Information zu anderen Kiezatlanten finden Sie hier.

Nähwerkstatt/Sewing Café - jetzt immer erst um 16

Nähwerkstatt im Stadtteilzentrum - offen für alle!

Sewing Café: an offer for everyone. We are sewing while having tea and pastries*clothes for kids*toys*mending clothes. Mondays from 4:00 till 6:00 p.m. at the Ökowerkstatt, Fehrbelliner Straße 92, 10119 Berlin
If you are interested email to:

Näh-Café: ein Angebot offen für alle. Wir nähen bei Tee und Gebäck*Kinderbekleidung*Spielzeug*Ausbesserung von Kleidung. Immer montags von 16 bis 18 Uhr in der Ökowerkstatt, Fehrbelliner Straße 92, 10119 Berlin
Bei Interesse meldet Euch unter: Wir versuchen immer jemanden zur Unterstützung für die Kinderbetreuung da zu haben.

 

II. Infos aus dem Stadtteilzentrum

Wahlen im Bezirk - gemeinsame Erklärung

Am 27. Oktober konstituierte sich die neue Pankower Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Neuer Bezirksbürgermeister ist der 48jährigen Sören Benn (Die Linke). Als erstes verabschiedete die neue BVV eine Resolution für Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit und Toleranz, für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Rassismus und Diskriminierung. Diese wurde von allen Parteien, außer der Alternative für Deutschland (AfD) angenommen:

"Die Bezirksverordnetenversammlung fühlt sich der gelebten Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt verpflichtet. Gemeinsam engagieren wir uns in Pankow und in Berlin für Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit und Toleranz, für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus und gegen alle Formen von Diskriminierung und Gewalt. Dabei vergessen wir nicht die Geschichte unseres Bezirks. Wir erinnern uns an das schändliche Reichspogrom am 9. November 1938, an den 8. Mai 1945 als den »Tag der Befreiung« (Richard von Weizsäcker) und an den 9. November 1989 als Höhepunkt der friedlichen Revolution. Pankow ist Teil der Hauptstadt und Metropole Berlin und lebt wie diese von kultureller und ethnischer Vielfalt, die das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bereichert. Diese Vielfalt macht Pankow als Wohn- und Arbeitsort attraktiv und ist Garant für eine optimistische Zukunftsperspektive. Zu dieser Vielfalt gehören auch eine gute Integration geflüchteter Menschen in Pankow, ein friedliches Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlicher Hautfarbe und mit verschiedenen Religionen, ein gemeinsames Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen, gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von der wirtschaftlichen Lage, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von allen Menschen, egal welche sexuelle Identität sie haben.

Entschieden und gemeinsam setzen wir uns für ein demokratisches, soziales, respektvolles, vielfältiges und offenes Pankow ein!"

Das wollen wir an dieser Stelle unterstützen!

 

III. Hier können Sie sich engagieren!

Engagementberatung für Ehrenamtliche im Bereich Flucht und Asyl

Die Unterstützungsmöglichkeiten innerhalb des Pankower Willkommensnetzwerkes Pankow-Hilft sind vielfältig. Das Stadtteilzentrum bietet nun eine Beratung für Menschen an, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren wollen.
Was gibt es alles zu tun, was passt zu mir?
Wo werde ich sinnvoll gebraucht?
Wo wird das, was ich anbieten kann, benötigt?
Wann und wo treffen sich bereits Engagierte, denen ich mich anschließen kann?
Was ist mir wichtig, wenn ich mich einbringe?

Für eine erste Orientierung können Sie sich mit Susanne Besch in Verbindung setzen und einen Beratungstermin vereinbaren unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 443 7178

Willkommen und dann? Aktion Job!

Jeden Donnerstag trifft sich die AG Job – Praktikum – Ausbildung von 18.30 bis 20 Uhr im Stadtteilzentrum.
Hier gibt es Beratung und Hilfe bei der Suche von und für die Erstellung von Lebensläufen für Menschen mit Fluchthintergrund.
Kontakt: arbeit.nukwins@gmail

Beginnende im November bietet die Gruppe Workshops an zur individuellen Beratung und Begleitung von Menschen mit Fluchthintergrund und der gemeinsamen Suche nach beruflichen Perspektiven. Termine und Infos dazu hier.

Wir brauchen dringend Stoffspenden für das Nähcafé

Für unser wöchentliches Nähcafé suchen wir dringend Stoffspenden. Haben Sie zu Hause noch etwas Jersey, Baumwoll oder Tshirt-Stoff? Dann gerne her damit! Hier verwandeln zumeist Menschen aus den nahen Unterkünften die Stoffe in zauberhafte Anziehsachen. Mitmachende sind herzlich willkommen. Wir treffen uns jeden Montag um 16 Uhr. Das Angebot ist offen für alle.

IV. So erreichen Sie uns